Büslitour PGZH
Im Herbst machten sich vier PGZH-Mitglieder, standesgemäss mit vier Fahrzeugen, auf den Mittelmeerraum fliegerisch zu erkunden. Die CO₂-Bilanz litt etwas darunter, die Flexibilität dafür nicht. Die zehn Tage begannen in Moustiers in der Provence. Dank sommerlicher Temperaturen war noch satt Thermik vorhanden, sodass über der Verdonschlucht aufgedreht und an den Startplätzen topgelandet werden konnte.
Gecampt wurde im Busch. Da war noch richtig wildlife - Sternenhimmel, Katzenwäsche und als Weckruf am Morgen scheinbar eine Treibjagd auf Wildsauen. Aufgrund des zunehmenden Windes verlegten wir danach zunächst nach Gourdon an die Côte d’Azur, wo wir einen herrlichen Nachmittagsflug erlebten.
Anschliessend ging es weiter in den Apennin, der thermisch vielversprechend aussah. Auf dem Weg durch Ligurien stiess Tom dazu. Da wir nicht noch bis Castelluccio in Mittelitalien fahren wollten, entschieden wir uns, etwas Näheres, aber Neues zu erkunden. Das Dörfchen Sestola südlich von Bologna wurde unser Spot für die nächsten Tage. Ein echtes Kleinod und Thermikofen. Insbesondere am ersten Tag konnte endlos über der Hügellandschaft aufgedreht werden. Land, Leute und Essen waren ebenfalls ganz wunderbar.
Auf dem Heimweg ging es noch für einen Tag an den Cornizzolo am Comersee, wo wir mehrere Stunden lokal umhercruisten. Am Ende standen nach zehn Tagen rund 1’800 km auf dem Tacho, lediglich ein No-Fly-Tag, locker über 20 Stunden Airtime und bis jetzt immerhin noch keine Busse aus Frankreich oder Italien.
Im nächsten Jahr wieder, andiamo.