Vorbereitung
Auch dieses Jahr waren wieder 7 PGZH-ler am Start. Nach der Anmeldung im Dezember war erstmal Ruhe – die Anmeldung ist so früh nötig, weil der E-Cup sehr beliebt und jeweils schnell ausgebucht ist. Die Vorbereitungen haben alle mit der nötigen Ruhe durchlaufen. Jeder hatte so viel trainiert, wie es auch ging. Die Vorfreude war immer die Motivation dazu.
Zwei Wochen vor dem Wettkampf erhielten alle ein Briefing-Video vom Cheforganisator Peter mit allen wichtigen Infos und dem Hinweis, dass das E-Tal immer gut fliegt, aber auch immer viele Kabel und Seile hat. Mit der XCtrack App wird man ganz schön laut davor gewarnt, aber trotzdem muss man immer noch selber ausweichen…
Renntag
Am Mittwoch vor dem Renntag kam die definitive Bestätigung der Durchführung. Ein kurzer Blick in die Wetter-Apps versprach einen Hammer Flugtag.
Am Samstag sind wir alle rechtzeitig beim Einschreiben aufgetaucht: Marcel, Mykolas, Maxime, Pädi, Roland, Thomas und ich. Das Einschreiben verlief sehr zügig. Nach dem Pflicht-Selfie und dem Briefing von Ramona fiel der Startschuss um genau 8:55 Uhr. Jetzt hatten wir alle Zeit bis 17:00 Uhr, die vorgeschriebene Race-to-Goal-Route zu Fuß und in der Luft zurückzulegen.
Rennverlauf
Der Start war voller Motivation, dass alle die ersten paar hundert Meter rannten. Und zwar alle. Alle 80 Athleten. Richtig cooles Gefühl.
Nach der ersten Strassenüberquerung und einem lauten Hupen von Flugrausch, hat sich nach dem Bach das Feld in eine lange Schlange gezogen. Alle hielten sich klar an den Wettkampf und folgten den offiziellen Wanderwegen. Immer noch ist das ganze Feld dicht beieinander. Sport wie Pro hatten als erste Wende die Diegisalm. Von dort aus starteten die Sportler und die Pros mussten noch bis zum Gummen.
Als ich um 11:15 Uhr auf dem Gummen ankam, waren alle schon weg und die meisten schon wieder gelandet, um nach Engelberg zu rennen. Dafür hatte ich Glück und konnte mit der ersten Thermik auf ca. 2100 m hochdrehen, um möglichst nach Engelberg zu fliegen. Gereicht hat es zwar auf 1000 m zu landen, aber ich hatte doch noch eine halbe Stunde bis zum Landeplatz in Engelberg.
In der Zwischenzeit waren alle Sportler bereits auf der Brunni und die ersten Pros schon wieder am Aufdrehen. Alle in der Luft flogen jetzt die Turnpoints ab:
Brunni → Rigidalstock → Haldigrat → Fürenalp → Klein Titlis → Glockhaus → Arvigrat → Chaiserstuel → Buochserhorn → Ziel im Dörfli
Ergebnisse
Marcel und Mykolas hatten die ganze Strecke geschafft und wurden 6. und 11. Für die anderen hats nicht ganz ins Ziel gereicht. Jetzt heißt es trainieren, damit wir es nächstes Jahr alle ins Ziel schaffen.
Ausklang
Anschließend konnte der Engel, welcher in Engelberg mitgenommen worden war, in ein feines Nachtessen ausgetauscht werden. Nach einer gemütlichen Runde am Tisch gingen wir gegen halb 8 heimzu.
Wir freuen uns aufs nächste Jahr!